Rolf Owczarski und Uwe Strümpel

Gemeinsam mit der Fraktion war ich bei Rolf Owczarski, der seit 17 Jahren das Amt des Kreisheimatpflegers innehat. Er war so freundlich, uns seine Arbeit detailliert vorzustellen. Dazu hatte er uns im Juleum in seine Sammlungsräume eingeladen. In der gewaltigen Menge der Dokumente gab es wirklich beeindruckende Stücke, die uns Herr Owczarski zeigte: Akten des Kuratoriums Unteilbares Deutschland zum jährlichen Weihnachtsbasar, Schriftverkehr von Familie und Firma Karutz, der Nachlass des Bundestagsabgeordneten Rudolf Hauck und Akten des ehemaligen Schulaufsichtsamtes Helmstedt, darunter die aus der Schule für Kinder der in Helmstedt stationierten amerikanischen Soldaten.

Als er erzählte, dass seine langjährige Tätigkeit als Schulamtsdirektor ihm heute gute Dienste leiste, weil so viele Kontakte aus seiner beruflichen Zeit ihm nun auch im Ehrenamt zu Gute kämen, da musste ich schon schmunzeln – könnte es sein, dass es mir ähnlich geht und gehen wird?

Ganz erstaunlich fanden wir die tausende von Fotos, besonders das Archiv des ehemaligen Leiters der Helmstedter Redaktion der Braunschweiger Zeitung, Rudolf Winschewski. Aus diesem Archiv verfügt er jetzt über ca. 6000 Fotos zu den damaligen Geschehnissen im Kreis.

Ich war (erneut) sehr von Herrn Owczarskis Arbeit beeindruckt; ich schätze darüber hinaus auch sehr seine Beiträge in den Kreisbüchern, die ich für exzellent recherchiert halte und deren Lektüre mir immer viel Freude gemacht hat. Seine Arbeit ist ein wertvoller und unverzichtbarer Beitrag zur historischen Identität des Landkreises und seiner Gemeinden – wir wünschen Rolf Owczarski weiterhin viel Erfolg bei seiner Arbeit als Jäger und Sammler!

Mit der Fraktion zu Besuch beim Kreisheimatpfleger

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