IGS HelmstedtIm niedersächsischen Landtag haben die Fraktionen von SPD und Grünen den lange erwarteten Entwurf zur Reform des Schulgesetzes eingebracht. Um endlich den Elternwillen zu berücksichtigen und die Schulentwicklung in Land und Landkreis nachhaltig zu verbessern, wollen und werden wir die Hürden für die Einrichtung von Gesamtschulen deutlich senken. Nach dem vorgelegten  Gesetzentwurf wird die Mindestzügigkeit für die Einrichtung von Integrierten Gesamtschulen von  5 auf 4 Klassen gesenkt. Für den ländlichen Bereich soll in Ausnahmefällen sogar Dreizügigkeit möglich sein, eine Regelung, die für Chancengleichheit auch in Zeiten des demographischen Wandels gerade in unserem Landkreis sorgen kann. Hier wird aufgrund der zurückgehenden Schülerzahlen seit einiger Zeit eine intensive Debatte über die Schulentwicklung geführt. Die Initiative ermöglicht nun Standorte und qualitative Angebote, wo bisher über Schließung geredet worden wurde.

Das Gesetz kann zum 1. August 2013 in Kraft treten. Für Königslutter besteht dann ab dem Schuljahr 2014/2015 die Möglichkeit, zu einer dreizügigen IGS kommen und den Schulstandort auf Dauer sichern. Dieses Ziel, dass SPD und Grüne im Landkreis immer gemeinsam vertreten haben, rückt jetzt in greifbare Nähe. Zudem entsprechen wir mit der Umsetzung den zahlreichen Wünschen der Eltern vor Ort.

Mit dem neuen Schulgesetz wird an den Integrierten Gesamtschulen auch das Abitur nach 9 Jahren wieder eingeführt und damit die Regelung der alten Landesregierung wieder abgeschafft, die von Eltern, Lehrern und auch Schülern scharf abgelehnt wurde. Der Gesetzesentwurf entspricht dem pädagogischen Konzept an Integrierten Gesamtschulen: stressfrei, nachhaltig, erfolgreich und mit der Entwicklung sozialer Kompetenzen zu lernen.

Hürden für die Einrichtung von Gesamtschulen werden gesenkt

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