IMG_0424Ich hatte unseren Ministerpräsidenten Stephan Weil gebeten, bei der gemeinsamen Sitzung der Kabinette aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt im vorigen Monat in Helmstedt zu klären, inwieweit ein länderübergreifender Kindergarten- und Schulbesuch möglich ist. Dies auch vor dem Hintergrund der möglichen Schulschließung der Grundschule in Beendorf (Sachsen-Anhalt), um den Kindern weite Schulwege zu ersparen.

Die Antwort von Stephan Weil: Solche Möglichkeiten bestehen. Nach geltender Rechtslage ist sowohl der Schulbesuch als auch der Besuch der Kindertagesstätten im jeweils anderen Bundesland möglich. Voraussetzung dafür sei allerdings die Bereitschaft des Schulträgers zur Aufnahme von Kindern aus dem jeweils anderen Bundesland. Falls es zu einem länderübergreifenden Schulbesuch komme, werde gegenseitig auf die Erstattung von Personalkosten verzichtet. Die kommunalen Entscheidungsträger müssten jeweils (auch über die Sachkosten) einvernehmliche Lösungen schaffen.

Ich begrüße diese Möglichkeit ausdrücklich, weil so im Grenzbereich zwischen zwei Bundesländern praxisnah unnötig lange Schulwege vermieden werden können – im Sinne von Eltern und Kindern. Danke, Stefan!

Gegenseitiger Schulbesuch ist durchaus möglich

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