1-dahlia-517539_1280Heute übernehme ich mal die folgende Pressemitteilung, die unsere Fraktion heute veröffentlicht hat – wer hier mitliest, weiß ja, dass mir das Thema sehr am Herzen liegt. Wer Wiard nicht kennt: Er ist wie ich Mitglied des Landtages, unter anderem Sprecher für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung und außerdem ein toller Kollege, den ich sehr schätze.  Also los:

„Das von der Rot-Grünen Landesregierung aufgelegte Blühstreifenprogramm als Maßnahme gegen das massive Bienensterben ist ein voller Erfolg“:  Das stellen die SPD-Landtagsabgeordneten Uwe Strümpel und Wiard Siebels fest, nachdem die Landesregierung Zahlen als Antwort auf Ihre kleine Anfrage vorgelegt hat.

So habe die Rot-Grüne Landesregierung durch eine massive Aufstockung der Förderung Anreize für Landwirte schaffen wollen, um für Bienen mehr und hochwertigere Blühstreifen zur Verfügung zu stellen. „Die Fläche von Blühstreifen ist in Niedersachen nun aktuell bei circa 18.600 Hektar und damit trotz einer 10 Hektar betragenden Begrenzung pro Betrieb rund doppelt so groß wie noch vor einem Jahr“, macht der agrarpolitische Sprecher Wiard Siebels deutlich.

Zusätzlich gibt es in Niedersachsen als einzigem Bundesland eine zusätzliche „Imkerprämie“, wenn die Blühstreifen zusätzlich in Absprache mit örtlichen Imkern angelegt werden. „Wir wollen das Miteinander von Landwirtschaft und Imkern fördern“, unterstreicht Siebels, „die Imkerprämie hat sich als gutes Instrument dazu erwiesen.“

Das Bienensterben während der vergangenen 10 bis 15 Jahre sei ein großes Problem, das nicht nur negative Auswirkungen auf die Umwelt habe, sondern auch beträchtlichen wirtschaftlich Schaden anrichte: „Der volkswirtschaftliche Nutzen von Bienen durch ihre Bestäubungsleistungen wird allein in Deutschland auf rund 2 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt, erläutert Wiard Siebels.

Die Rot-Grüne Landesregierung begegne dem Bienensterben nicht nur mit Blühstreifenprogrammen, sondern setze sich auch für einen Verzicht und das Verbot bienengefährdender Stoffe wie den sogenannten Neonikotinoiden in Pflanzenschutzmitteln ein. „In Niedersachen ist für Schutz und Erhalt der Bienen noch nie so viel Geld bereitgestellt worden“, macht Siebels deutlich.

Blühstreifenförderung ein voller Erfolg

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